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Jeden Abend ein kurzes Gespräch

Seit dem meine kleine Tochter in einer pädagogischen Einrichtung ist, hat sie sich vorgenommen mich jeden Abend anzurufen.
Es ist schon sehr niedlich wenn ein sechs jähriges Mädchen fragt: Wie war dein Tag heute Mama? Oder auch: Was machst du gerade?
Am Ende der Gespräche ist sie jedoch etwas traurig weil sie eigentlich zu mir möchte, es aber leider nicht geht.
Ich bin mal gespannt ob und wie lange sie das tatsächlich macht.

Update nach 2 Wochen: Ihr vorhaben setzt sie nicht täglich durch, aber sie ruft mich schon einige male in der Woche an. Ich freue mich sehr darüber. Nun bekomme ich 100% mehr Infos im vergleich zu den Jahren davor.

Lebenslauf Verhunzt?!?

Da habe ich ein Vorstellungsgespräch bei einer Zeitarbeitsfirma. Heutzutage ist es wohl normal das selbst Namenhafte Unternehmen wie BMW ihre Mitarbeiter nur noch über die auh so tolle Zeitarbeit einstellen. Wozu haben sie dann noch Stellenausschreibungen auf ihrer Internetseite, frage ich mich da.
Nun gut. Ich sitze also in dem Konferenzraum dieser Zeitarbeitsfirma. Es war Sommer, Hochsommer. Eine Jahreszeit wo ich mich immer frage was ich anziehen soll für ein solches Gespräch.

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Ganz schwere Situation

Meine kleine Maus Isabel (6) ist wie ich schon Berichtet habe, übergangsweise in einer pädagogischen Einrichtung. Ich darf sie wie gewohnt jedes zweite Wochenende zu mir nehmen. Ihr Vater darf sie nur unter Aufsicht besuchen.

Die erste gemeinsame Zeit die wir verbrachten nach dem sie in diese Einrichtung kam war sehr schön. Jedoch war die Übergabe an einem Sonntag sehr nervenaufreibend für alle Beteiligten. Isabel wollte mich einfach nicht gehen lassen. Sie hat sich an mir fest gekrallt. Lies aber von mir ab als sie von einem der Betreuer auf den Arm genommen wurde. Sie hat viel geweint.
Jedoch, und das fand ich sehr schön, hat sie mich vor dem zu Bett gehen noch mal angerufen. Hier hat sie zwar auch geweint, aber war schon etwas entspannter.

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Beste Freunde?

Mein bester Freund und ich sind schon eine merkwürdige Konstellation. Als wir uns kennen lernten konnten wir uns so gar nicht leiden. Zum Glück haben wir uns auch selten gesehen. So lief das bestimmt ein Jahr lang… bis zum 01. Mai im Jahr 2015 glaube ich. Ich war das erste mal auf dem Berliner Mai fest. Irre. Und am Abend war ich betrunken. Welch Seltenheit bei mir.
Ich habe mich mit meinem heute besten Freund gut verstanden und wir sind kurze Zeit danach zusammen kommen. Die Beziehung hatte sehr viele höhen und tiefen, fast zwei Jahre lang. Zum Schluss hatten wir uns gemeinsam dazu entschieden diese Beziehung zu beenden.
Jedoch hatte ich zu diesem Zeitpunkt noch viele Schwierigkeiten mit meiner kleinen Tochter. War schnell überfordert wenn ich allein mit ihr war. Mein Bester Freund sicherte mir zu das er für mich und Isabel immer da sei. So war es auch fast immer.

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Perfektion in anderer Farbe

Ein Bild zu malen für eine Person die man sehr mag ist schwieriger als ich dachte.
Was wäre wenn das Bild nicht gefällt? Da wäre ich bestimmt sehr gekränkt.
Oder war wäre wenn diese Person nur aus Höflichkeit sagt es gefällt? Das wäre auch sehr unschön.

Ein Bild zu malen und sich nach Vollendung dazu zu entscheiden es einer Person zu schenken ist hingegen sehr leicht.

Seepferdchen

Meine kleine Maus Isabel (6) hat vor kurzem ihr Seepferdchen gemacht.
Nix besonderes sollte man meinen. Aber für mich ist es das schon. Da meine Tochter und ich leider nicht so viel zusammen erleben, schon gar nicht solche Meilensteine. Somit wiegen diese Momente für uns beide doppelt so viel. Und schätzen sehr das wir diese Momente gemeinsam verleben dürfen.
Jetzt springt sie wie ein kleiner Frosch vom Startblock und freut sich, dass sie endlich ins tiefe Wasser darf. Dazu geführt hat nur ein Zufall. Ich dachte sie wäre noch nicht soweit die Prüfung für das Seepferdchen zu machen. Da jedoch nach einer weile wegen technischen Schwierigkeiten das Nichtschwimmer Becken gesperrt wurde, hatten wir es einfach mal versucht.

Prüfungsablauf

50m Schwimmen, ich neben dran und der Bademeister am Beckenrand, beide haben wir sie angefeuert. Dann ein Sprung vom Startblock und zur Leiter schwimmen. Ich hätte gedacht das sie Angst davor hat, weil sie das noch nie zuvor getan hat. Aber nein, ohne zu zögern Sprang sie in das Tiefe Wasser. Der letzte Teil der Prüfung, aus 1,30m tiefen Wasser einen Ring mit den Händen hochholen. Nix leichter als das.


Mensch war ich stolz. Für mich ist das Gefühl des Stolzes für meine Tochter noch recht neu. Und Isabel hat gestrahlt wie ein Honigkuchenpferd.
Das aller erste mal als ich von dem Gefühl des Stolzes Übermannt wurde war als meine Tochter ein Kinder-Limbo Wettbewerb gewonnen hatte. Sie ganz allein auf einer großen Bühne. Und ich war so Stolz das ich sogar weinen musste. Das war zu diesem Zeitpunkt sehr befremdlich für mich.

Nun wird also für den Deutschen Jugendschwimmpass – Bronze geübt.