Nachbarschaftsstreit

So manches mal würde ich zu gern meiner Aggression freien lauf lassen.
Da ist meine Nachbarin die unter mir wohnt eines Sonntags der Meinung ein Katzengitter für ihre Fenster zu bauen. Ich wohne in einem Plattenbau wo man jeden huster der Nachbarn hören kann, hierbei bekommt das Wort Zimmerlautstärke eine andere Dimension.



Nach dem ein halben Tag daran rum gebaut wurde und man alles lautstark gehört hat, musste dann auch noch in die Wand gebohrt werden. Hier war dann meine Geduld am Ende.
Ich bin also runter zu ihr und habe geklingelt. Sie machte auf… Ich war wirklich freundlich und höflich, machte sie darauf Aufmerksam das dieser Arbeiten auf einem Sonntag nicht gingen. Anstatt sich zu entschuldigen, was ich erwartet hatte, ist sie völlig ausfallend geworden und schlug ihre Wohnungstür so doll zu das diese wieder aufsprang. Ich bin wieder zu mir hoch und hörte mir ihr gemecker an. Denn wie schon geschrieben kann man wirklich jedes Wort hören und die gute Dame hat ein sehr lautes Organ.
Das Ordnungsamt war selbs redend völlig ausgebucht und die Polizei wollte ich auch nicht rufen, da diese echt besseres zu tun haben.

Eine Woche später war meine Tochter über das Wochenende bei mir. Wir spielten und tobten, so wie es sich gehört mit einer 6-Jährigen. Nach einiger Zeit hörte man ein Geschrei von unten was mir denn einfalle an einem Wochenende so einen Krach zu machen.

Ich habe es igrnoriert, nur wollte meine Tochter wissen was die Frau denn hätte. Was soll man da groß sagen?!?

Nett wie ich bin schrieb ich der guten Dame einen Brief, in dem ich den Sachverhalt noch mal darlegte und sie darauf hinwies das Lärm von Kindern nicht zu verhindern sei. Und das ich mir wünschen würde das dieser entstande Streit doch bitte zu beenden sei.
Sie schrieb tatsächlich eine Antwort… In dieser Antwort war die Grundhaltung, andere machen es auch, also darf ich ja dann auch machen. Sie beschuldigte sie meine Tochter mit absicht laut zu sein und gab mir den Rat mit ihr raus zu gehen.

Was denkt sich die Dame eigentlich?
Es obliegt doch wohl mir ob und wann ich raus gehe. Besonders zu dieser Zeit sollte man da wirklich vorsichtig sein mit seinen ungefragten Ratschlägen.

So schrieb ich also noch einen Brief in dem ich immer noch freundlich blieb, jedoch etwas bestimmter.
Essenz aus diesem Brief ist: Bitte Baue einfach nix an einem Sonntag. Mit der Einstellung andere dürfen, also ich auch, kommt man nicht weiter. Wenn du dich beschweren willst, tue das von Angesicht zu Angesicht und mit dem gebotenden Respekt. Sie möge meine Tochter nicht noch einmal durch die Decke anschreien. Und das ich mir wünsche das wir wieder zu einem friedlichen miteinander kommen.
Mal sehen ob und wenn ja was von ihr noch kommt.

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