Was Technik so alles kann

Nun kommt doch der zweite Lockdown. Wie überraschend *augenroll*.
Ich mache doch gerade einen Englisch-Kurs. Dieser ist Virtuell. Ich habe mich bei beginn jedoch bewusst dazu entschieden nicht von zu Hause diesen Kurs beizuwohnen, sondern an einem Standort wo auch mal ein zwei Leute zu gegen sind. Ein weiterer Grund warum ich das an einem Standort machen wollte war, weil ich einfach keinen Platz habe für die Technik. Ich habe in meiner Wohnung keinen Schreibtisch. Der Esstisch ist dafür nicht geeignet weil an eben diesen dann und wann ein Kind diniert. Wie wir alle Wissen verträgt sich nässe nicht mit der Technik.




Mal davon abgesehen, das ist die Aussicht vom Standort:

Dieser Anblick ist schon echt super, wie ich finde. Direkt an der Spree. Da kann man ihr dabei zu schauen wie sie dann und wann die Fließrichtung wechselt.

Oder einfach mal ganz still steht. Zumindest scheint es so.

Und nun kommt der zweite Lockdown. Das bedeutet ich muss nun doch von zu Hause aus arbeiten. Aber immerhin kann ich meine Technik nutzen. Also einen Laptop. So das ich kaum Platz brauche. Und ich bekomme vom Standort einen zweiten Monitor und sogar einen bequemen Stuhl. 5h auf einen billigen Klappstuhl sitzen, das macht mein Rücken nicht lange mit.
Zum Glück kann ich mit Hilfe einer Remote-Verbindung – wie es so schön neudeutsch heißt – auf einen Standrechner am Standort zugreifen. Dieser muss nun zwar 24/7 laufen, aber gut, irgendwas ist ja immer. Und siehe da sie machen das alles sogar super unbürokratisch. Wer hätte das gedacht. Da fragt man sich… warum das nicht auch für andere Unternehmen und vor allem Behörden geht. Klar müssen da andere Sicherheitsstandards eingehalten werden, dennoch gibt es doch diese Technik. Also wirklich nee. Das soll einer verstehen.

Jetzt muss ich jedoch aufpassen das ich nicht in eine richtig tiefe Depression falle. Es hat ja einen Grund warum die Trennung von Arbeitsplatz und Wohnraum wichtig ist. Es macht eben viel mit einem ob man sich anzieht um auch rauszugehen oder eben nicht. Nun gut, nun ist es so.
Ein Kollege am Standort ist gerade super angepisst. Er hätte im Januar eine Einstellung bekommen, diese wurde nun wegen dem Lockdown auf Eis gelegt und ob man diese Stelle danach wieder besetzt steht in den Sternen.
So was in der Art ist mir zu beginn der Pandemie passiert. Ich hätte einen Job bekommen, leider passierte dann das was passierte, die Stelle wurde Intern besetzt und das Unternehmen hat nun schwer zu kämpfen wieder auf die Beine zu kommen. Da kann man nur noch schreien und weinen. Das ist super frustrierend. Und die Familie wird an Weihnachten mit Sicherheit wieder drauf rum reiten. Ick freu mir schon.

Ein Gedanke zu „Was Technik so alles kann“

  1. Was für ein schöner Ausblick. Er ist sicherlich ein Grund, weshalb es sich lohnt tagtäglich an diese Stelle der Spree zu fahren 🤓 Alles andere … der Tag im Home Office muss, damit man nicht eingeht, anders organisiert werden. Das tut auch mal ganz gut …

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