Biografie

Lebenslauf (klick)

Geboren am 15.02.1987 in Berlin/Wedding und in Moabit aufgewachsen
1994 – 2000 Kurt-Tucholsky-Grundschule
2000 – 2001 Hauptschule im Schulzentrum Bad Segeberg und Internat
2001 – 2003 Gesamtschule der Ofenstadt Velten
Abschluss: Fachoberschulreife und Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe
2003 – 2006 Ausbildung zur Mikrotechnologin/ Mikrosystemtechnik
Abschluss: IHK geprüfte Mikrotechnologin/Mikrosystemtechnik
2007 – 2008 Arbeiten in Itzehoe
2008 Arbeiten in Magdeburg
2009 – 2011 Ausbildung zur staatlich geprüften Technikerin für Elektrotechnik
Abschluss: staatlich geprüfte Technikerin für Elektrotechnik/Energietechnik
2011 Arbeiten in München
2011 – 2013 Arbeiten in Berlin
2013 Geburt meiner wunderbaren Tochter Isabel
2013 – 2017 Studium an der HTW Berlin Mikrosystemtechnik
2017 – 2019 Studium an der HTW Berlin Elektrotechnik
Abschluss: Bachelor of Engineering/ Elektrotechnik
2021 – … Arbeiten in Berlin


In meinem Lebenslauf kann man meinem beruflichen und bildungstechnischen Werdegang begutachten.
Aber was hat mich geprägt, was hat mich zu dem Menschen gemacht der ich heute bin?

Nun ja, mit einer nazistischen Mutter und einem cholerischen Vater, ist es nicht verwunderlich, dass ich eine Borderline Persönlichkeitsstörung entwickelt habe. Das führt dazu, dass ich mit meinen Gefühlen eine unkontrollierte Achterbahn fahrt durchlebe. Um in es Kürze zu beschreiben.

Wie man an meiner – wie es so schön neudeutsch heißt – Vita gut erkennen kann, bin ich immer wieder umgezogen und habe dabei auch gerne mal die Bundesländer gewechselt. Das geht nicht spurlos an einem vorbei. Immer wieder ganz von vorn anzufangen, sich mit neuen Charakteren auseinandersetzen zu müssen und vieles mehr. Aber ein gutes hat das viele Umziehen: Ich sammele kein Nippes.

2009 habe ich mich in eine psychiatrische Klink eingewiesen. Das war eine sehr prägende Zeit. Hier habe ich gelernt: Um Hilfe fragen ist keine Schwäche sondern eine große Stärke.
Hier malte ich im Zuge meiner Therapie mein erstes Bild.

Dieses Bild trägt nicht ohne Grund die Farbe die es hat. Grün: Die Farbe der Hoffnung – wie man so sagt.

Mit diesem Bild wurde der Samen gesät für das Interesse am Malen. Ich habe erst recht spät mein Interesse für die Kunst entdeckt, wenn man bedenkt das meine Eltern sehr gut Zeichen und Malen können, dies jedoch auch nur als Hobby frönen.

Ich muss mich selbst immer wieder daran erinnern, dass ich weit gekommen bin. Ich habe mich getraut trotz einiger Defizite, wie eine Lese- Rechtschreibschwäche oder meiner Boderline Persönlichkeitsstörung eine Techniker-Ausbildung und später noch ein Studium zu beginnen und beides erfolgreich zu beenden.