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Immer nur ein Kampf (8)

Da hatte ich die Hoffnung das nun endlich mal ruhe im leben meiner Tochter einkehrt. Wie sich zeigt habe ich mich da vertan. Da hat Isabel nun schon seit Monaten keinen Kontakt mehr zu der Frau ihres Vaters, dennoch erzählt Isabel immer wieder (auch neue) Dinge die diese Frau gemacht haben soll. Bei dem was meiner Tochter mir so erzählt wird mir speiübel. Gerade erst heute berichtete mir Isabel wieder etwas neues. Etwas wo ich schwer zu kämpfen habe und absolut damit überfordert bin Isabel das geschilderte zu erklären. Isabel möchte immer ganz genau wissen warum, wieso, weshalb.

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Immer nur ein Kampf (7)

Da kann ich meine Tochter alle 3 Wochen für derzeit 4h am Tag sehen. Was für eine Umstellung. Aber gut es macht Sinn weil das Kind sich in dem Heim auch erstmal eingewöhnen muss. Aber selbst nach der sehr langen Eingewöhnungsphase werde ich Isabel nur alle 3 Wochen für ein Wochenende sehen können. Nun gut, die Hauptsache ist, das es ihr gut geht.
Ich gehe mein Kind also besuchen.
Wir hatten eine schöne Zeit, haben gemeinsam gemalt. Erdarbeit ist dabei entstanden. Das erste Bild seit Monaten würde ich sagen.
Kurz bevor es wieder in das Heim zurück ging erzählte mir Isabel das ihre Oma (Väterlicherseits) meinte das wir Eltern eine Therapie machen müssen damit Isabel wieder nach Hause kann.
Die Annahme der Oma ist zwar korrekt dennoch sollte das Isabel nicht so erzählt werden. Schon gar nicht ohne Einbeziehung der Eltern.
Ich rufe also Gabi (so ihr Name an). Frage sie zunächst ob das so wie Isabel es mir berichtet hat, korrekt ist. Siehe da, es ist korrekt. Also ich Gabi darum bitten wollte solch komplexe Themen zu vor mit UNS ELTERN (dem Vater und mir) zu besprechen haute sie den Satz raus das ich keine Mutter sei und ich ihr mal gar nix verbieten könne. In dieser Situation ist mir meine Freundlichkeit entglitten.
Das was ich nicht wusste war, das ihr eigener Sohn absolut nix erzählte. Nicht was das Gutachten ergeben hat, nicht was die „Diagnose“ von Isabel ist. NIX.
Als ich sie aufklärte brach Gabi in Tränen aus. Ich beruhigte mich, sie ruderte zurück. Erstmal ein gutes Zeichen.
Ich habe ihr nach Jahren angeboten ihr meine Sicht auf die Dinge zu erklären und das ich ihr natürlich auch alle Gutachten und was weiß ich noch alles was vom Jugendamt geschrieben wurde zur verfügung stelle, damit sie sich ebenfalls ein Bild machen kann oder überhaupt mal erfährt was hier eigentlich alles schief lief.
Ich bin nun mal gespannt ob sie das Angebot annimmt. Wenn nicht wäre es schade.
Nur würde ich wohl nun ganz genau beobachten was Gabi zu meiner Tochter sagt (Isabel erzählt viel zum Glück) und ggf. den kontakt verbieten wenn Gabi sich weiterhin zu komplexen Themen äußert in Gegenwart meiner Tochter. Denn es ist jetzt von großer Wichtigkeit das alle Problem von Isabel fern gehalten werden und wenn dann mit fachkundigen Person gemeinsam Isabel erklärt wird.
Die Zeit wird zeigen wie es weitergeht.

Gutachten

Da wird ein Gutachten erstellt ob der Vater meiner Tochter weiterhin fähig ist sich um unsere Tochter zu kümmern oder nicht.
Die Gute Dame durchleuchtet alles mögliche. Trotz Corona fing sie schon einem Monat nach dem das Gericht ein Gutachten in Auftrag gab an. Das ist Lichtgeschwindigkeit.
Nach 3 Monaten ist sie fast fertig, es fehlt nur noch das niederschreiben ihrer Ergebnisse für das Gericht.
Ein Abschlussgespräch gab es schon. Die gute Dame kommt zu den Entschluss das meine Tochter alarmierende Werte zeigt. So nannte sie mir zwei, die beiden extremsten Werte. Meine Tochter zeigt im Testbereich der Depression einen Wert von 97%. Das heißt das nur 3% der Kinder noch depressiver sind. Ein anderer Extremwert ist der Wert für das Selbstwertgefühl. Dieser Wert liegt bei 4%, das wiederum bedeutet das nur 4% der Kinder ein noch geringeres Selbstwertgefühl haben.
Das was mir die Schuhe ausgezogen hat war die Aussage das Isabel suizidale Gedanken hat.
WTF: Sie ist 8 Jahre alt.
Was soll man dazu nun sagen? Da bleibt einen nur das weinen.

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Wahrheit, was ist das eigentlich?

Da wird doch noch Jahren des Kampfes endlich ein vom Gericht bestelltes Gutachten der Familiensituation in der der sich meine Tochter befindet, angefertigt. So weit so gut. Ganze 4 Monate hat es gedauert, jetzt konnte ich auf über 100 Seiten lesen wie die Fachkundige Dame diese Familiensituation bewertet.

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Erster Arbeitsmonat

Nach zwei Jahren der Suche habe ich nun endlich einen Job. Sogar einen spannenden in der Forschung.
Ich habe mich super gefreut. Die Zusage bekam ich an meinem Geburtstag. Das tollste Geschenk das ich je bekommen habe.
Voller Tatendrang fing ich an. Ich war aufgeregt.
Doch dann kam die Ernüchterung. Ich bin sehr hart auf den Boden der Tatsachen geknallt.

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Start in das Arbeitsleben

Ich habe schon mal in meinem Leben gearbeitet. Sicherlich auch viel. Ich habe mich aber auch viel weitergebildet.
Eine Ausbildung, einen Techniker und ein Bachelor Studium. Alles technischer Natur. Also keine Brotlose Kunst sollte man meinen.
Weit gefehlt. Nach Beendigung meines Studiums musste ich ganze 2 Jahre suchen. Nun gut, Corona lag auch noch dazwischen, aber das macht es nicht besser, ehr noch schlimmer.

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